Das Gutshaus von Moisall

Entstehung
Das Gutshaus von Moisall wurde 1912 durch den Architekten Paul Johannes Adolf Korff errichtet, im Auftrag vom damaligen Baron Klotz.

Als 1945 die Russen in Mecklenburg einmarschierten, diente das Gutshaus als Unterkunft für Flüchtlinge im zweiten Weltkrieg. Während der Russischen Besetzung wurden über 200 Personen in dem Gutshaus gefangen gehalten, der Baron des Gutshauses wurde dabei sofort gezwungen seinen Besitz abzutreten. Viele der damaligen Gäste leben heute noch und ehren uns bei Gelegenheit mit einem Besuch. Heute steht vor dem Haus ein Gedenkstein an die Bodenreform vom 03.09.1945.

Das Gutshaus im 21. Jahrhundert
ab 1992 stand das Gutshaus leer, bis es 1994 von einer Privatperson gekauft wurde.
2006 wurde das Gutshaus von dem Unternehmen Drill-Quest Engineering GmbH aufgekauft, in Zusammenhang mit den gekauften Lagerhallen im Dorf. Damals war das Gutshaus stark renovierungsbedürftig. Somit begann die Renovierung des alten Herrenhauses mit der ursprünglichen Idee, ein Schulungszentrum für Bohrpersonal zu schaffen. Als jedoch der Unternehmer, welche die Schule einrichten wollte aus dem Projekt ausstieg, wurde die Renovierung trotzdem weiter geführt, um aus dem Gutshaus ein Gastgewerbe zu machen.